Deutsche Sporthilfe

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder und beaufsichtigt die Tätigkeit des Vorstands. Zudem beruft der Aufsichtsrat führende Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft in den Stiftungsrat und bestimmt eines der berufenen Mitglieder zum Vorsitzenden des Stiftungsrates.

Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte die Mitglieder des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat besteht aus bis zu 14 Personen, unter ihnen der Vorsitzende des Stiftungsrates, ein Vertreter des Ministeriums, das für den Sport in der Bundesrepublik zuständig ist, sowie je ein Vertreter des DOSB und der Athletenkommission im DOSB. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder beträgt vier Jahre, den Vorsitz hat Werner E. Klatten.

 

Werner E. Klatten (Vorsitzender)

Werner E. Klatten

Der studierte Rechtswissenschaftler, Wirtschafts- und Medienmanager war von 2001 bis September 2008 Vorstandsvorsitzender der EM. Sport Media AG, München / Ismaning, dem er bis 2014 als stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats (heute: Constantin Medien AG) verbunden blieb.

Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn arbeitete Klatten als Rechtsanwalt in der Anwaltssozietät Hasche Albrecht Fischer in Hamburg. Nach dem Eintritt in die Martin Brinkmann AG, Bremen, im Jahr 1977 fungierte er zunächst als Leiter der Rechtsabteilung, ab 1984 als Vorstand Marketing und zuletzt von 1985 bis 1988 als Vorstandsvorsitzender sowie als Geschäftsführer der Muttergesellschaft Rothmans (Germany) GmbH, Berlin.

1988 Vorsitzender der Geschäftsführung von Sat.1 (damals noch Sat.1 GmbH), Mainz und Berlin.1994 Geschäftsleitung des Spiegel-Verlages, Bereich Märkte und Erlöse, Geschäftsführer von Spiegel.TV GmbH und seit 2000 Vorstandsvorsitzender der SpiegelNet AG.

Von 2008 bis 2010 Vorsitzender des Vorstands, seit April 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Sporthilfe.

geboren am 20. August 1945

Franziska van Almsick (stv. Vorsitzende)

Franziska van Almsick

Franziska van Almsick war der erste Sportstar des wiedervereinigten Deutschlands.

1992 mit nur 14 Jahren und vier Medaillen internationales Debut bei den Olympischen Spielen von Barcelona, Deutschlands „Juniorsportlerin des Jahres“. In den folgenden zwölf Jahren repräsentierte sie den Schwimmsport in Deutschland wie keine andere. In ihrer sportlichen Erfolgsliste zwischen 1992 und 2004 sind sechs Weltrekorde, zwei WM-Titel, 18 EM-Titel und zehn olympische Medaillen verzeichnet. 1993 war sie Europa- und Weltsportlerin des Jahres. Dreimal „Sportlerin des Jahres“: 1993, 1995 und 2002.

Sie arbeitet heute für die ARD als Co-Kommentatorin wichtiger Schwimm-Ereignisse. Im Jahr 2008 hat sie das Projekt „Kids auf Schwimmkurs ins Leben gerufen, das den Schwimmunterricht wieder als Pflichtfach in deutschen Schulen etablieren will 2010 gründete sie dafür den Verein …für Kinder e.V. Von 2008 bis 2010 war sie stellvertretende Vorsitzende des Vorstands, seit 2010 stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Sporthilfe.

geboren am 5. April 1978

Dr. Michael Beckereit (stv. Vorsitzender)

Michael Beckereit - Porträt

Geschäftsführer HAMBURG WASSER, seit 2009 zudem Geschäftsführer HAMBURG ENERGIE. Vize-Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Ingenieur der Ver- und Entsorgungswirtschaft.

Deutscher Meister, Europa- und Weltmeister im Segeln, jeweils vier Jahre Aktivensprecher Segeln / Vorsitzender des Beirats der Aktiven im Bundesausschuss Leistungssport des Deutschen Sportbunds, drei Jahre persönliches Mitglied im NOK.

Aktuell 1. Vorsitzender des Trägervereins des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein. Seit 2001 Mitglied in Gremien der Deutschen Sporthilfe, von 2001 bis 2006 Mitglied des Vorstands, seit 2006 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

geboren am 9. Dezember 1950     

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière

Dr. Thomas de Maizière ist seit 17. Dezember 2013 Bundesminister des Innern.Geboren wurde Thomas de Maizière am 21. Januar 1954 in Bonn. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach dem Abitur leistete er seinen Wehrdienst beim Panzergrenadierbataillon 142 in Koblenz ab. Er ist Oberleutnant der Reserve.

Von 1974 bis 1979 studierte de Maizière Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster und Freiburg. Nach seinem Referendarexamen folgte 1982 das Assessorexamen. 1986 promovierte er zum Dr. jur. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

1983 war er Mitarbeiter der Regierenden Bürgermeister von Berlin, Richard von Weizsäcker und Eberhard Diepgen. 1985 bis 1989 leitete er das Grundsatzreferat der Senatskanzlei des Landes Berlin. Er war Pressesprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

1990 war de Maizière am Aufbau des Amtes des Ministerpräsidenten der letzten DDR-Regierung mit beteiligt. Er war dann Mitglied der Verhandlungsdelegation für den Einigungsvertrag. 1990 bis 1994 war er Staatssekretär im Kultusministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Von 1994 bis 1998 war er Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern. 1999 war er Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei. 2001 bis 2002 bekleidete er das Amt des Staatsministers der Finanzen in Sachsen. 2002 bis 2004 war er Staatsminister der Justiz in Sachsen und 2004 bis 2005 Staatsminister des Innern in Sachsen.

Von 2004 bis November 2005 war er Mitglied im Sächsischen Landtag und von 2005 bis Oktober 2009 Bundesminister und Chef des Bundeskanzleramtes. Ebenfalls im Oktober 2009 wurde de Maizière als direkt gewählter Abgeordneter in den Deutschen Bundestag gewählt. Vom 28. Oktober 2009 bis 3. März 2011 war de Maizière Bundesminister des Innern.

Vom 3. März 2011 bis Dezember 2013 war Thomas de Maizière Bundesminister der Verteidigung. Am 17. Dezember 2013 wurde er erneut zum Bundesminister des Innern ernannt.

geboren am 21. Januar 1954     

Jürgen Gerdes

ab 01.07.2007 Mitglied des Vorstands Deutsche Post DHL
verantwortlich für den Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel

2005-2007 Vorsitzender des Bereichsvorstands Brief Deutschland

2001-2005 Bereichsvorstand Brief Deutschland
verantwortlich für den Gesamtvertrieb

1999-2001 Bereichsvorstand Brief Deutschland
verantwortlich für den Vertrieb Zentrales Key Account Management

1997-99 Präsident der Direktion Hannover der Deutschen Post

1996/97 Abteilungsleiter Produktmanagement Infopost/Werbepost und Stabsleiter Marketing

1994-96 Produktmanager Infopost/Werbepost in der Zentrale der Deutschen Post

1990-94 BWL-Studium Universität Münster (Dipl. Kaufmann)

1989/90 Deutsche Post (Dortmund)

1988/89 Bundeswehr

1984-87 Studium zum Dipl. Verwaltungswirt in Köln und Dieburg

1984 Eintritt Deutsche Post (Dortmund)

Jahrgang 1964

Daniel Hermann (Vorsitzender der Athletenkommission im DOSB)

Daniel Hermann ist seit 2010 Aktivensprecher der Deutschen Eislauf Union und seit 2014 Mitglied der Athletenkommission im DOSB. 2009 war Hermann Deutscher Meister im Eiskunstlauf und nahm an WM und EM teil. Auch 2010 startete er nochmal bei der WM. Neben seinem Sport schloss den Bachelor in BWL ab.

geboren am 8. Oktober 1989

Alfons Hörmann (DOSB-Präsident)

seit Dezember 2013 DOSB-Präsident

seit 2010 Mitglied im FIS-Council

von Juni 2005 bis Dezember 2013 Präsident des Deutschen Skiverbandes

von 2006 bis 2011 Präsident der Ski-Weltmeisterschaft Alpin 2011 in Garmisch-Partenkirchen

von 2006 bis 2010 Vize-Präsident Marketing der Internationalen Biathlon Union (IBU)

von 2002 bis 2005 Präsident des Bayerischen Skiverbandes

von 2000 bis 2005 Vizepräsident des Organisationskomitees der FIS Nordischen Ski-WM 2005 in Oberstdorf

von 2000 bis 2002 Vorsitzender des Allgäuer Skiverbandes

 

Geschäftsführer Hörmann Holding GmbH & Co KG Kirchseeon

Präsident von Prosport Allgäu-Kleinwalsertal und Vorsitzender der Prosport-Stiftung

 

 

geboren am 6. September 1960

Ola Källenius

Ola Källenius ist seit Januar 2015 Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. Zuvor war er ab Oktober 2013 Bereichsvorstand für dieses Ressort.

Vor seiner Tätigkeit im Mercedes-Benz Cars Vertrieb war er drei Jahre lang Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. 2009 leitete er als Präsident und Chief Executive Officer für Mercedes-Benz U.S. International, Inc. das Produktionswerk Tuscaloosa.

Von 2005 bis 2009 war Ola Källenius als Managing Director der Mercedes-Benz HighPerformanceEngines Ltd. in Brixworth, Großbritannien tätig. Zuvor war er ab 2003 Executive Director Operations bei McLaren Automotive Ltd.

Ola Källenius begann seine Karriere bei der ehemaligen Daimler-Benz AG im Jahr 1993 in der Internationalen Nachwuchsgruppe. Nach ersten Aufgaben im Controlling übernahm er verschiedene Führungspositionen innerhalb der Daimler AG, unter anderem als Bereichsleiter im produktiven Einkauf.
Der 1969 geborene Schwede absolvierte an der Stockholm School of Economics und der Universität St. Gallen die Masterstudiengänge „International Management“ und „Finance and Accounting“.

Seit 2016 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Sporthilfe.

geboren am 11. Juni 1969

Johannes B. Kerner

Joahnnes B. Kerner - Porträt

Johannes Baptist Kerner ist Journalist, Moderator und Unternehmer.

Er startete seine TV-Karriere 1986 als Sportreporter beim Sender Freies Berlin. Im April 1992 wechselte er zu SAT.1 und übernahm mit  27 Jahren die Leitung der Sportsendung "ran". 1996 wurde er mit der täglichen Talkshow "Kerner" auch als Entertainer bekannt.

1997 wechselte er zum ZDF, moderierte bis 2006 u.a. das "Aktuelle Sportstudio", berichtete von Olympischen Spielen, Welt- und Europa-Meisterschaften im Fußball und präsentierte Unterhaltungsformate. Kerner produziert unterschiedliche TV-Sendungen für verschiedene Sender. Im Oktober 2009 wechselte er zu SAT.1, seit 2013 ist er wieder beim ZDF im Einsatz.

Er ist mit der ehemaligen Hockey-Nationalspielerin Britta Becker verheiratet, mit der er gemeinsam 2011 die Becker-Kerner-Stiftung zur Förderung von Jugend, Kultur und Sport gegründet hat. Seit 2006 Mitglied in Sporthilfe-Gremien, zunächst im Stiftungsrat, seit 2009 im Aufsichtsrat.

geboren am 9. Dezember 1964

Thorsten Langheim

Thorsten Langheim wurde 2009 zum Senior Vice President M&A der Deutschen Telekom AG ernannt und leitet seitdem die globalen M&A-Aktivitäten und das Portfoliomanagement des Konzerns. Seit 2012 verantwortet er als Senior Vice President Group Corporate Development zudem die globale Konzernstrategie.

Zwischen 2004 und 2009 war Thorsten Langheim als Managing Director Private Equity für Blackstone in London und New York tätig, wo er sich vorrangig um die deutschen Blackstone-Beteiligungen und -Investitionen gekümmert hat, so auch um Kabel Baden-Württemberg oder den Erwerb von Sulo und Cleanaway. Zu seinen Aktivitäten zählte auch der Erwerb eines 4,5-prozentigen Anteils an der Deutschen Telekom AG durch Blackstone. Bei Sulo, Gerresheimer Glas und Kabel Baden-Württemberg saß er ebenfalls im Aufsichtsrat.

Zuvor war Langheim als Investmentbanker und Vice President der Europäischen M&A-Gruppe von J.P. Morgan in London und als Assistant Director bei der WestLB in Düsseldorf in den Jahren 1995 – 2004 tätig.

Thorsten Langheim studierte an den Universitäten Reading, Bremen und Leeds mit Abschlüssen in International Securities, Investment and Banking (Master of Science) sowie European Finance and Accounting (Bachelor). Als Profi-Fußballer spielte er in der Saison1990/91 in der 2. Bundesliga (VfB Oldenburg).

Seit 2014 ist er Mitglied im Kuratorium der Deutschen Sporthilfe.

Er fungiert als Deputy Chairman von T-Venture, als Aufsichtsratsmitglied von T-Systems, als Member of the Board of Directors von T-Mobile USA und sitzt im Aufsichtsrat von Scout24.

geboren am 22. März 1966

Prof. Dr. h.c. Markus Schächter

Markus Schächter - Porträt

Prof. Dr. h.c. Markus Schächter, Journalist und Medienmanager, ist ehemaliger Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens und des Fernsehsenders Phoenix. Seit 2011 ist er als Vorsitzender des Stiftungsrates für die Verbesserung der Position der Deutschen Sporthilfe in der öffentlichen Wahrnehmung und für die Wahrung der Schnittstellen zur Wirtschaft zuständig.

Seine Medienkarriere begann 1976 in der Kulturredaktion des Südwestfunks. Nach vier Jahren als Pressesprecher im Kultusministerium von Rheinland-Pfalz kam er 1981 zum ZDF, um sich dort planerischen und organisatorischen Aufgaben zu widmen. 1998 wurde er Programmdirektor, 2002 bis 2012 war er Intendant.

2004 bis 2012 war er als Professor für Medientheorie und Medienpraxis an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg tätig. Seit 2012 ist Schächter Honorarprofessor der Hochschule für Philosophie in München und dort Mitbegründer des Lehrstuhls für Medienethik.

2014 wurde ihm die Ehrendoktorwürde durch die Hochschule für Philosophie in München verliehen.

geboren am 31. Oktober 1949 in Hauenstein

Christian Sewing

Christian Sewing ist seit 1. Januar 2015 Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG. Er verantwortet den Unternehmensbereich Private, Wealth & Commercial Clients.

Sewing trat 1989 in die Deutsche Bank ein. Von Juni 2013 bis Februar 2015 leitete er Group Audit. Davor bekleidete er eine Reihe von Führungspositionen im Bereich Risk - neben Frankfurt auch an Standorten wie Singapur, Toronto, Tokio und London. Von 2012 bis 2013 war er Deputy Chief Risk Officer und zuvor, von 2010 bis 2012, Chief Credit Officer der Bank.

Von 2005 bis 2007 war Sewing Mitglied des Vorstands der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank.

Vor seinem berufsbegleitenden Studium an der Bankakademie Bielefeld und Hamburg absolvierte er 1989 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank.

Geburtsjahr: 1970

Carsten Spohr

Carsten Spohr ist seit dem 1. Mai 2014 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. Er führt den Lufthansa Konzern mit den Geschäftsfeldern Passage Airline Gruppe, Logistik, Technik, Catering und IT Services mit rund 117.000 Mitarbeitern weltweit.

Nach seinem Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur an der Universität Karlsruhe erwarb Carsten Spohr die Verkehrspiloten-Lizenz an der Lufthansa Verkehrsflieger-Schule in Bremen und Phoenix. Im Anschluss daran absolvierte er als Mitglied der zentralen Nachwuchsgruppe das Trainee-Programm der Deutschen Aerospace AG, München. 1994 kehrte Carsten Spohr zur Deutschen Lufthansa zurück und übernahm zunächst die Leitung des zentralen Personalmarketings. Ab 1995 war er als Referent des Vorstandsvorsitzenden tätig, bis er 1998 die Verantwortung für die regionalen Partnerschaften der Lufthansa in Europa übernahm.

2000 wurde Carsten Spohr die Leitung des Allianz-Managements der Deutschen Lufthansa übertragen. In dieser Funktion war er für das Management und die Koordination der weltweiten Kooperationspartner der Lufthansa, einschließlich der Star Alliance und der regionalen Partner, verantwortlich. Darüber hinaus übernahm er 2003 die Verantwortung für die Passage-Strategie und die Passage-Beteiligungen der Deutschen Lufthansa. Im Oktober 2004 wurde Carsten Spohr in den Bereichsvorstand der Lufthansa Passage Airlines berufen. Sein Verantwortungsbereich umfasste die Hub-Managements, das Kabinenpersonal und das Personalmanagement der Lufthansa Passage Airlines.

Mit Wirkung vom 15. Januar 2007 wurde Carsten Spohr zum Vorsitzenden des Vorstandes der Lufthansa Cargo AG ernannt. Ab dem 1. Januar 2011 war er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG und Vorsitzender des Lufthansa Passagevorstandes. Am 1. Mai 2014 übernahm Carsten Spohr den Vorstandsvorsitz der Deutschen Lufthansa AG. Carsten Spohr ist Inhaber der Lufthansa-Kapitäns-Lizenz für die Flugzeugmuster der Airbus A320 Familie. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Prof. Dr. Klaus Steinbach

Klaus Steinbach - Porträt

Seit 1992 Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Hochwald-Kliniken in Weiskirchen. Seit 1997 NOK-Präsidiumsmitglied, von 2002 bis 2006 NOK-Präsident Bei den Olympischen Spielen 2000, 2004 und 2006 Chef de Mission der deutschen Mannschaft.

1975 Weltmeister im Schwimmen, fünfmal Europameister 74 und 77, 1972 Olympiazweiter mit der Freistil- und 1976 Olympiadritter mit der 4x100m Lagenstaffel. 25 deutsche Einzel-Titel, neun Europa- und 64 deutsche Rekorde. Seit 2003 Mitglied der Medizinischen Kommission des IOC.

Seit 2008 Vorsitzender der Medizinischen Kommission der Europäischen Olympischen Komitees (EOC) und aktuell Chief Medical Officer für Baku 2015. 

Seit 1990 Mitglied in Gremien der Sporthilfe, von 1990 bis 2002 Mitglied im Gutachterausschuss und von 2003 bis 2006 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Seit 2006 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Sporthilfe.

geboren am 14. Dezember 1953

Hans Wilhelm Gäb (Ehrenvorsitzender)

Hans Wilhelm Gäb - Porträt

Ehemals Journalist und Manager in der Automobilindustrie. Einst Tischtennis-Nationalspieler, Präsident der Europäischen Tischtennis-Union, stellvertretender Vorsitzender der Sporthilfe, zum Chef de Mission des deutschen Olympiateams für Barcelona gewählt, bevor er seine Funktionen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.

Ehrenpräsident des Deutschen Tischtennis-Bunds, Verwaltungsrat-Mitglied des FC Bayern München, Aufsichtsrats-Vorsitzender von Borussia Düsseldorf.

Gründer von Sportler für Organspende e.V. und der Kinderhilfe Organtransplantation. Seit 1. August 2009 Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Sporthilfe. Zuvor Vorstandsvorsitzender und später Aufsichtsratsvorsitzender der Sporthilfe.

geboren am 31. März 1936      

Prof. Jürgen Hubbert (Ehrenvorsitzender)

Jürgen Hubbert - Porträt

Prof. Hubbert wurde am 24. Juli 1939 in Hagen/Westfalen geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Universität Stuttgart und schloss 1965 als Diplom-Ingenieur ab. Im gleichen Jahr trat er in die damalige Daimler Benz AG ein, wo er im Werk Sindelfingen bis 1985 in verschiedenen technisch planerischen Funktionen verantwortlich war.

Von 1985 bis 1987 leitete er die Konzernplanung. Im September 1987 erfolgte die Berufung in den Vorstand der damaligen Daimler Benz AG, zunächst als stellvertretendes Vorstandsmitglied, seit 1989 als Mitglied des Vorstandes, verantwortlich für Mercedes Pkw. Von 1998 bis 2004 war Hubbert Chef der Mercedes Car Group. Danach übernahm er die Leitung des Executive Automotive Committee (EAC), aus dem er aus Altersgründen im April 2005 ausschied.

Der Liebhaber moderner Kunst, klassischer Musik und von Steiff-Tieren brachte in seiner fast vierzigjährigen Karriere bei Daimler den Kleinstwagen Smart auf den Weg und belebte die Traditionsmarke Maybach neu. Die C-Klasse, das CLK Coupé, der SLK-Roadster, die M-Klasse, auch die A-Klasse gehen auf seine Initiative zurück. Er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung zur Förderung der Semperoper und des Stuttgarter Galerievereins sowie Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Von 2001 bis 2011 war Prof Jürgen Hubbert Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen Sporthilfe und führte zudem als Vorsitzender des Aufsichtsrats zwischenzeitlich sogar in Doppelfunktion die beiden wichtigen Gremien der Deutschen Sporthilfe. Bereits zuvor war Hubbert von 1995 bis 2000 als gewählter Vertreter des Kuratoriums Mitglied des Vorstandes der Stiftung Deutsche Sporthilfe, von 1999 bis 2000 stellvertretender Vorsitzender.

geboren am 24. Juli 1939

Erika Dienstl (Ehrenmitglied)

Erika Dienstl - Porträt

Durch das Engagement von Josef Neckermann hat Erika Dienstl früh erkannt, dass der Spitzensport die Stiftung Deutsche Sporthilfe dringend braucht. Die großen Erfolge des Deutschen Fechterbunds über Jahrzehnte seien nicht zuletzt durch die DSH ermöglicht worden.

2001 schied die "First Lady" des deutschen Sports nach vierzehn Jahren als Präsidentin des Deutschen Fechter-Bundes aus. Von 1982 bis 2002 Vizepräsidentin des Deutschen Sportbundes. 1997 mit dem Olympischen Orden des IOC ausgezeichnet.

geboren am 1. Februar 1930

Prof. Walther Tröger (Ehrenmitglied)

Walther Tröger - Porträt

Der Jurist Walther Tröger ist Ehrenmitglied im Aufsichtsrat der Sporthilfe. Von 1953 bis 1961 war er Generalsekretär des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes, von 1961 an Geschäftsführer und ab 1963 Generalsekretär des NOK.

Von 1992 bis 2002 war Tröger NOK-Präsident, seitdem ist er Ehrenpräsident des NOK. Einstmals Vize-Präsident im Deutschen Basketball-Bund. 1972 Bürgermeister des Olympischen Dorfes in München. Von 1976 bis 2002 Chef de Mission der deutschen Olympia-Mannschaften bei Winterspielen.

Von 1989 bis 2009 war Tröger Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), von 1983 bis 1990 IOC-Sportdirektor. 2009 schied er als aktives Mitglied aus dem IOC aus, gehört ihm als nicht stimmberechtigtes Ehrenmitglied aber weiter an.

geboren am 4. Februar 1929