Deutsche Sporthilfe

Stiftungsrat

Die Mitglieder des Stiftungsrats stehen in der Öffentlichkeit für die Anliegen der Stiftung ein, fördern die Stiftung nach Möglichkeit durch eigene Beiträge und versuchen darüber hinaus, führende Vertreter der Wirtschaft zu einer Unterstützung der Stiftung zu gewinnen.

Der Stiftungsrat verleiht die Goldene Sportpyramide an Persönlichkeiten, die im Sport, im Beruf und im gesellschaftlichen Leben Außerordentliches geleistet haben.

Den Vorsitz hat der ehemalige ZDF-Intendant Prof. Dr. h.c. Markus Schächter.

Prof. Dr. h.c. Markus Schächter (Vorsitzender)

Markus Schächter - Porträt

Prof. Dr. h.c. Markus Schächter, Journalist und Medienmanager, ist ehemaliger Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens und des Fernsehsenders Phoenix. Seit 2011 ist er als Vorsitzender des Stiftungsrates für die Verbesserung der Position der Deutschen Sporthilfe in der öffentlichen Wahrnehmung und für die Wahrung der Schnittstellen zur Wirtschaft zuständig.

Seine Medienkarriere begann 1976 in der Kulturredaktion des Südwestfunks. Nach vier Jahren als Pressesprecher im Kultusministerium von Rheinland-Pfalz kam er 1981 zum ZDF, um sich dort planerischen und organisatorischen Aufgaben zu widmen. 1998 wurde er Programmdirektor, 2002 bis 2012 war er Intendant.

2004 bis 2012 war er als Professor für Medientheorie und Medienpraxis an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg tätig. Seit 2012 ist Schächter Honorarprofessor der Hochschule für Philosophie in München und dort Mitbegründer des Lehrstuhls für Medienethik.

2014 wurde ihm die Ehrendoktorwürde durch die Hochschule für Philosophie in München verliehen.

geboren am 31. Oktober 1949 in Hauenstein 

Dr. Thomas Bellut

Dr. Thomas Bellut ist seit dem 15. März 2012 Intendant des ZDF und folgte damit auf den heutigen Vorsitzenden des Stiftungsrates der Deutschen Sporthilfe, Prof. Dr. h.c. Markus Schächter, Mainz. Er vertritt das ZDF in dieser Funktion nach außen und ist für alle Geschäfte der Fernsehanstalt einschließlich der Gestaltung der Programme verantwortlich.

Von 1997 bis 2002 leitete er die ZDF-Hauptredaktion Innenpolitik und moderierte Wahl- und „ZDFspezial“-Sendungen ebenso wie das „Politbarometer“. Und gemeinsam mit Klaus Bresser und später Nikolaus Brender moderierte er zudem die ZDF-Gesprächssendung „Was nun, …?

Von 2002 bis 2012 arbeitete Thomas Bellut als Programmdirektor des ZDF.

geboren am 8. März 1955 in Osnabrück

Georg Fahrenschon

Georg Fahrenschon ist seit Mai 2012 Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) und damit oberster Repräsentant der deutschen Sparkassen, Landesbanken und der anderen Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe.  Der Diplom-Ökonom ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Fahrenschon war von 2008 bis kurz vor seiner Wahl zum DSGV-Präsidenten Bayerischer Staatsminister der Finanzen und zuvor Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen. Von 2002 bis 2007 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und hat sich im Finanz- sowie im Haushaltsausschuss als Finanzexperte einen Namen gemacht. 

geboren am 8. Februar 1968 in München

Jürgen Fitschen

Jürgen Fitschen ist ehemaliger Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG.

Nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg. Er begann seine Karriere 1975 im Firmenkundengeschäft der Citibank in Hamburg. Nach mehreren Zwischenstationen wurde Fitschen 1983 in die Geschäftsleitung Deutschland berufen.

Nach seinem Wechsel zur Deutschen Bank im Jahr 1987 war er zunächst in diversen Führungspositionen in Thailand, Japan und Singapur tätig, bevor er 1997 zum Bereichsvorstand im Geschäftsbereich „Globale Unternehmen und Institutionen“ in Frankfurt ernannt wurde. In gleicher Funktion ging Fitschen 1998 in den neu konzipierten Bereich „Globale Unternehmen und Institutionen“ nach London.

Im Jahr 2001 erfolgte die Berufung zum Mitglied des Konzernvorstands für den Bereich „Corporate and Investment Bank“. Seit 2002 ist Fitschen Mitglied des Group Executive Committee der Deutschen Bank. Im Jahr 2004 übernahm er mit Sitz in Frankfurt die Verantwortung für das neu geschaffene Regional Management weltweit und wurde zum CEO der Deutschen Bank für Deutschland ernannt.

In 2009 wurde Fitschen in diesen Funktionen in den Vorstand der Deutschen Bank AG berufen. Ab dem 1. Juni 2012 war er zusammen mit Anshu Jain Co-Vorsitzender des Vorstands. Jürgen Fitschen ist Mitglied im Aufsichtsrat der Metro AG und im Verwaltungsrat der Kühne+Nagel International AG.

geboren am 1. September 1948

Dr. Jürgen Großmann

Jürgen Großmann - Porträt

Jürgen R. Großmann ist Manager und Unternehmer und Alleingesellschafter der Georgsmarienhütte Holding sowie als alleiniger Gesellschafter der Stego Vermögensverwaltung im Besitz der RGM Holding.

Seine Karriere bei der Klöckner-Werke AG von 1980 bis 1993 führte ihn bis zum Vorstandsmandat. 1993 übernahm Großmann in einem Management-Buy-out die Georgsmarienhütte GmbH (ehemals Klöckner Edelstahl) für einen symbolischen Preis von einer Mark von den Klöckner-Werken und wurde geschäftsführender Gesellschafter.

1997 wurde er Alleingesellschafter und Geschäftsführer der Georgsmarienhütte Holding. 2007 gab er die Geschäftsführung ab. Von 2007 bis 2012 war er Vorstandsvorsitzender der RWE AG.

geboren am 4. März 1952 in Mülheim/Ruhr 

Herbert Hainer

Herbert Hainer - Porträt

Der Diplom-Betriebswirt Herbert Hainer begann seine Karriere 1979 bei Procter & Gamble Deutschland, wo er als Verkaufs- und Marketingmanager tätig war, bis er 1987 zu adidas Deutschland wechselte.

Dem Unternehmen ist er seither treu geblieben. 1991 wurde er zum Gesamt-Vertriebsdirektor, 1993 zum Geschäftsführer für Vertrieb & Logistik. Im März 1997 rückte Hainer in den Vorstand der adidas AG auf, seit März 2001 ist er deren Vorstandsvorsitzender.

Darüber hinaus ist Herbert Hainer Mitglied in den Aufsichtsräten der Engelhorn KGaA, der Allianz Deutschland AG sowie der FC Bayern München AG.

geboren am 3. Juli 1954 in Dingolfing

Timotheus Höttges

Timotheus Höttges ist seit Januar 2014 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.

Von 2009 bis zu seiner Berufung zum Vorstandsvorsitzenden verantwortete der studierte Betriebswirt als Mitglied des Konzernvorstands das Ressort Finanzen und Controlling.

Sein Einstieg bei T-Mobile erfolgte nach Tätigkeiten bei der VIAG AG und Memmert & Partner im Jahr 2000. Von Dezember 2006 bis 2009 leitete Höttges im Konzernvorstand den Bereich T-Home. In dieser Funktion war er für das Festnetz- und Breitbandgeschäft sowie den integrierten Vertrieb und Service in Deutschland zuständig. Unter seiner Leitung gewann T-Home die DSL-Marktführerschaft im Neukundengeschäft und entwickelte das Internet-Fernsehen Entertain zum Massenmarktprodukt bei gleichzeitiger Stabilisierung der Ertragskraft.

geboren am 18. September 1962 in Solingen

Prof. Jürgen Hubbert

Jürgen Hubbert - Porträt

Prof. Hubbert wurde am 24. Juli 1939 in Hagen/Westfalen geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Universität Stuttgart und schloss 1965 als Diplom-Ingenieur ab. Im gleichen Jahr trat er in die damalige Daimler Benz AG ein, wo er im Werk Sindelfingen bis 1985 in verschiedenen technisch planerischen Funktionen verantwortlich war.

Von 1985 bis 1987 leitete er die Konzernplanung. Im September 1987 erfolgte die Berufung in den Vorstand der damaligen Daimler Benz AG, zunächst als stellvertretendes Vorstandsmitglied, seit 1989 als Mitglied des Vorstandes, verantwortlich für Mercedes Pkw. Von 1998 bis 2004 war Hubbert Chef der Mercedes Car Group. Danach übernahm er die Leitung des Executive Automotive Committee (EAC), aus dem er aus Altersgründen im April 2005 ausschied.

Der Liebhaber moderner Kunst, klassischer Musik und von Steiff-Tieren brachte in seiner fast vierzigjährigen Karriere bei Daimler den Kleinstwagen Smart auf den Weg und belebte die Traditionsmarke Maybach neu. Die C-Klasse, das CLK Coupé, der SLK-Roadster, die M-Klasse, auch die A-Klasse gehen auf seine Initiative zurück. Er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung zur Förderung der Semperoper und des Stuttgarter Galerievereins sowie Träger des Bundesverdienstkreuzes. 

Von 2001 bis 2011 war Prof Jürgen Hubbert Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen Sporthilfe und führte zudem als Vorsitzender des Aufsichtsrats zwischenzeitlich sogar in Doppelfunktion die beiden wichtigen Gremien der Deutschen Sporthilfe. Bereits zuvor war Hubbert von 1995 bis 2000 als gewählter Vertreter des Kuratoriums Mitglied des Vorstandes der Stiftung Deutsche Sporthilfe, von 1999 bis 2000 stellvertretender Vorsitzender.

geboren am 24. Juli 1939 in Hagen/Westfalen

Walter Mennekes

Walter Mennekes - Porträt

Walter Mennekes, Maschinenbauer und Familienunternehmer, ist seit 1974 Geschäftsführender Gesellschafter der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG.

Der Slogan "Plugs for the world" spiegelt den Anspruch von Mennekes mit Vertriebsaktivitäten in 90 Ländern wider. Sein Unternehmen ist weltweit führender Hersteller genormter industrieller Steckvorrichtungen.

Der bodenständige Unternehmer engagiert sich ehrenamtlich in zahlreichen Initiativen und Organisationen.

geboren am 13. Dezember 1947 in Welschen Ennest, jetzt Kirchhundem bei Olpe 

Sylvia von Metzler

Sylvia von Metzler - Porträt

Sylvia von Metzler, Mäzenin, ist Geschäftsführerin der Metzler-Stiftung. Sie ist Mitglied in den Kuratorien zahlreicher Fördervereine und Stiftungen.

Dazu gehören unter anderem: Kunsthalle Schirn, Siegmund-Freud-Institut, Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Heussenstamm-Stiftung, Frankfurter Kultur Komitee, Patronatsverein Oper Frankfurt. Darüber hinaus ist sie Vorsitzende des Kuratoriums des Urban Future Forums zur Entwicklung der Stadt Frankfurt am Main.

Seit 1984 ist sie mit dem Frankfurter Bankier Friedrich von Metzler verheiratet.

geboren am 18. März 1956 in Erbach/Odenwald 

Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte

Dieter Stolte - Porträt

Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte, Journalist und Medienmanager, war von 1982 bis 2002 Intendant des ZDF. Von 2002 bis 2005 war er Herausgeber der Zeitungen "Die Welt" und "Berliner Morgenpost".

Seine Karriere begann 1961 beim Saarländischen Rundfunk als Leiter der Abteilung Wissenschaft. 1962 ging er als persönlicher Referent des Intendanten zum ZDF, wo er später Leiter Programmplanung und Programmdirektor wurde. Von 1973 bis 1976 war er Fernsehdirektor beim Südwestfunk.

Ab lehrte 1980 Stolte Medientheorie und Medienpraxis an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

geboren am 18. September 1934 in Köln 

Dr. Jürgen Weber

Jürgen Weber - Porträt

Dr. Jürgen Weber, Ingenieur und Manager, ist seit 2003 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, deren Vorstandsvorsitzender er von 1991 bis 2003 war.

Nach dem Luftfahrttechnikstudium kam er 1967 zur Lufthansa. 1987 wurde er Generalbevollmächtigter für Technik, 1990 Leiter des Bereichs Technik, 1991 Vorstandsvorsitzender. 2003 wechselte er als Vorsitzender in den Aufsichtsrat.

Daneben nimmt Jürgen Weber weitere Aufsichtsratsmandate wahr, unter anderem den Vorsitz bei Deutsche Post World Net.

geboren am 17. Oktober 1941 in Lahr 

Prof. Dr. Norbert Winkeljohann

Norbert Winkeljohann ist seit 1. Juli 2010 Sprecher des Vorstands bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland.

Der 1957 in Osnabrück geborene Winkeljohann gehört dem Vorstand von PwC Deutschland seit 1999 an und leitete seitdem den Bereich Mittelstand/Familienunternehmen.

geboren 1957 in Osnabrück

Dr. Dieter Zetsche

Dieter Zetsche - Porträt

Dr. Dieter Zetsche, Automobil-Manager, ist seit Januar 2006 Vorstandsvorsitzender der Daimler AG. Seit 1976 für Daimler-Benz in der Forschung tätig, war der in Frankfurt am Main aufgewachsene Diplom-Ingenieur ab 1984 in der Nutzfahrzeug-Entwicklungsleitung für die Koordination der Entwicklungstätigkeit im Ausland zuständig.

1995 rückte er in den Vorstand der Mercedes-Benz AG auf. 1998 wurde Zetsche Vorstandsmitglied der DaimlerChrysler AG, 2000 wurde er CEO der Chrysler Corporation in den USA und 2005 CEO der Mercedes Car Group.

geboren am 5. Mai 1953 in Istanbul/Türkei 

Berufung der Mitglieder

Der Aufsichtsrat kann auf Vorschlag des Vorstands führende Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft in den Stiftungsrat berufen und eines der berufenen Mitglieder zum Vorsitzenden des Stiftungsrates bestimmen. Die Mitglieder des Stiftungsrates werden für die Dauer von vier Jahren bestellt.