Deutsche Sporthilfe

Top-Daten 2017 der „Hall of Fame des deutschen Sports“


Historische Jahrestage erinnern an die „Hall of Fame“-Mitglieder und deren Erfolge

Frankfurt am Main, 18.01.2017 -

Aktuell kämpfen die selbsternannten „Bad Boys“ bei der Handball-WM in Frankreich um den Titel, den zuletzt Heiner Brand mit der Männer-Nationalmannschaft am 4. Februar 2007 mit einem 29:24-Finalsieg gegen Polen nach Deutschland holte. Beim „Wintermärchen“ vor zehn Jahren zeigte die Mannschaft großen Teamgeist – ebenso wie vor 25 Jahren Boris Becker und Michael Stich, als sie beim olympischen Tennis-Turnier 1992 in Barcelona am 7. August die Goldmedaille im Herrendoppel gewannen. Nur 23 Tage später setzte der damals 23-jährige Michael Schumacher ein erstes großes Ausrufezeichen in der Formel 1: der kürzlich in die „Hall of Fame“ aufgenommene Formel-1-Rekordweltmeister fuhr am 30. August 1992 in Spa/Belgien seinen ersten Grand-Prix-Sieg ein.

 

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Die Liste von historischen Jahrestagen in 2017 rund um die Mitglieder der „Hall of Fame des deutschen Sports“ reicht auch noch deutlich weiter zurück: Vor 50 Jahren, am 31. Mai 1967, gewinnt der FC Bayern München mit Franz Beckenbauer, Sepp Maier und Gerd Müller seinen ersten Europapokaltitel. Vor 80 Jahren, am 8. Mai 1937, verlässt die Hochspringerin Gretel Bergmann-Lambert, schikaniert und bedroht von den Nazis, ihre deutsche Heimat und kehrt erst 1999 anlässlich der Verleihung des Georg von Opel-Preises für „Unvergessene Meister“ wieder nach Deutschland zurück. Bereits 90 Jahre ist es her, dass Box-Legende Max Schmeling am 19. Juni 1927 durch einen Sieg über den Belgier Fernand Delarge Europameister im Halbschwergewicht wird.

Mit der kompletten Liste unter http://www.hall-of-fame-sport.de/aktuelles/top-daten-2017 im Internet lädt die Deutsche Sporthilfe alle Sportfans ein, mehr über die Persönlichkeiten in der „Hall of Fame des deutschen Sports“ zu erfahren. Ausführliche Biografien der Mitglieder, geschrieben von herausragenden Journalisten und Wegbegleitern, sind im Internet unter www.hall-of-fame-sport.de abrufbar.

Die im Jahr 2006 von der Stiftung Deutsche Sporthilfe initiierte „Hall of Fame des deutschen Sports“ ist ein Forum der Erinnerung an Menschen, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben. Dazu zählen Athleten und Trainer wie Funktionäre und Gestalter. Die „Hall of Fame des deutschen Sports“ soll dazu beitragen, die mehr als hundertjährige Geschichte des deutschen Sports und seiner Persönlichkeiten im Gedächtnis zu bewahren und Diskussionen anzuregen.

Aktuell umfasst die „Hall of Fame“ 104 Persönlichkeiten. Zuletzt wurden Anfang Januar nach einer erstmals durchgeführten Publikumswahl Magdalena Neuner und Michael Schumacher neu in die „Hall of Fame“ aufgenommen. Die „Hall of Fame“ existiert „virtuell“ im Internet (www.hall-of-fame-sport.de) und tourt zusätzlich als interaktive Wanderausstellung durch ausgewählte deutsche Städte. Derzeit gastiert sie in Titisee-Neustadt.

Die „Hall of Fame“ wird durch adidas begleitet. Ideelle Partner sind der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten, die neben der Stiftung Deutsche Sporthilfe das Vorschlagsrecht haben. BILD war Partner der Publikumswahl 2017.

Mehr Informationen auf www.hall-of-fame-sport.de.