Frankfurt/Wiesbaden, 28.01.2019

Ball des Sports 2019: Sternekoch Nelson Müller im Interview: "Es ist mir eine Ehre, den Top-Athleten etwas zurückzugeben"

Neuer Glanz in der Küche: Beim 49. Ball des Sports der Deutschen Sporthilfe am 2. Februar 2019 im Wiesbadener RheinMain CongressCenter (RMCC) erwartet die rund 2000 Gäste ein 3-Gänge-Menü der Spitzenklasse – kreiert von Sternekoch Nelson Müller und umgesetzt von Kuffler Congress Catering (KCC), dem Gastronomie-Partner im RMCC. Geschäftsführer Sebastian Kuffler: „Nelson Müller hat das Menü kreiert und adelt den Abend auf diese Weise. Wir haben ihn im Vorfeld in seinem Restaurant besucht und wussten, dass sein Stil und die Art, wie wir kochen, perfekt harmonieren.“ Auf den Tisch kommen vegane und klassische Speisen im Zusammenspiel.

Nelson Müller, beim Ball des Sports im Wiesbadener RheinMain CongressCenter kommen die Gäste in diesem Jahr erstmals in den Genuss eines Ihrer Menüs. Welche Verbindung haben Sie selbst zum Sport?

Nelson Müller: Sport hat in meiner Jugend eine ganz große Rolle gespielt. Ich habe aktiv Handball gespielt, bin fünfmal die Woche zum Training gegangen. Zudem war ich in der Württemberg-Auswahl sowie in der süddeutschen Auswahl und habe mich im Zuge dessen auch für die Junioren-Nationalmannschaft beworben, was allerdings leider nicht geklappt hat.

Es heißt, Sie hätten damals auch eine Profikarriere einschlagen können. Wieso haben Sie sich letztlich dagegen entschieden?

Ich hatte ein Angebot zur Zusammenarbeit mit dem TV Neuhausen, wo ich eine Ausbildung als Sportkaufmann und eine Profikarriere hätte kombinieren können. Letztendlich hatte ich damals allerdings wohl nicht das Selbstvertrauen, die Profikarriere einzuschlagen und habe mich somit für das Kochen entschieden.

Gibt es neben dem Handball noch andere Sportarten, die Sie besonders beeindrucken?

Ich war schon immer ein großer Fan von Sprint und Leichtathletik. Basketball finde ich faszinierend, Volleyball spiele ich selbst sehr gerne. Tennis schaue ich ebenfalls sehr gern und finde auch darüber hinaus viele weitere Sportarten spannend.

Für viele Athleten, gerade aus Sportarten, die weniger mediale Präsenz genießen, ist die Deutsche Sporthilfe ein wichtiger Partner. Wie nehmen Sie die Arbeit der Stiftung wahr?

Es ist manchmal schade, dass es so ein Ungleichgewicht in der Bezahlung der Athleten gibt. Das ist sehr traurig, vor allem, wenn man dann sieht, wie fleißig viele trainieren – auch in Randsportarten. Die Kanuten zum Beispiel, die tolle Leistungen bei Olympia einfahren, aber nicht von ihrer Sportart leben können oder ihren Sport selbst finanzieren müssen. Vor diesem Hintergrund ist es ganz wichtig und toll, dass es die Deutsche Sporthilfe gibt, die dann einspringt, fördert und finanziert.

Der Ball des Sports ist Europas erfolgreichste Benefiz-Veranstaltung im Sport. Was bedeutet es Ihnen, für so viele deutsche Top-Athleten zu kochen?

Es ist für mich eine ganz große Ehre, denn Sport ist etwas so Wichtiges, Grundsätzliches für Menschen. In der Athletik ist es ja ähnlich wie beim Kochen: Handwerk ist das Eine und Kunsthandwerk ist dann die Kür. Das ist atemberaubend, das ist spannend, da wachsen Menschen über sich hinaus und bieten Leistungen, die spektakulär und faszinierend sind. Sport ist eine tolle Bereicherung für uns als Gesellschaft und kreiert darüber hinaus ein Band, das Grenzen überspannt. Den Top-Athleten heute Abend dafür etwas zurückgeben zu können, das ehrt mich sehr!

Worauf dürfen sich die Gäste freuen – kulinarisch gesehen?

Auf eine klassische Küche, bei der der Geschmack im Vordergrund steht, aber auch Handwerk zu erleben ist.

Sie gelten als Hip-Hop-Fan, singen selbst in einer Soul- und Funk-Band. Können wir uns vielleicht auf ein Duett mit Jan Delay, dem diesjährigen musikalischen Top-Act, freuen?

Klar, ich bin am Start, wir machen das klar!

Groß geworden sind Sie in Süddeutschland, leben heute in Essen. Welche Verbindung haben Sie zu Wiesbaden, der Stadt, in der der Ball des Sports schon zum 24. Mal stattfindet?

Wiesbaden hat mich immer sehr beeindruckt. Ich war schon oft in Wiesbaden. Zum Beispiel war ich früher öfter im Park Café, wo sonntags tolle Livebands gespielt haben und gute Soul- und R&B-Partys stattfanden. Ich fand und finde den Kurpark, Schloss Biebrich und die Prachtbauten immer wieder beeindruckend. Wiesbaden präsentiert sich einfach als eine wunderschöne Stadt mit toller Architektur und wunderschönen alten Bauten. Toll finde ich auch das Opelbad mit seiner Gastronomie, wo man einen wunderbaren Blick auf Wiesbaden hat. Die ganze Gegend ist einfach sehr spannend. Ähnlich wie im Ruhrgebiet hat man auch in Wiesbaden ein Ballungszentrum, das Platz für urbane Kultur bietet, die jedoch in wunderbarem Kontrast zu den nahegelegenen Weinbergen steht – einfach eine sehr schöne Gegend zum Leben!

 

Das 3-Gänge-Menü:

Vegane Vorspeise

Rote-Bete-Tatar auf Salz gegart mit Meerretticheis, begleitet von Schnittlauchgelee, Shii Mai Pilzen, Kartoffel-Steinpilz-Bällchen, Perlzwiebel und Rote-Bete-Sojacrème

Klassischer Hauptgang

Angus-Filet und geschmortes Bäckchen vom irischen Rind auf Rotweinsauce, gereicht mit Selleriepüree, Urmöhren und Pommes dauphine

Klassisch-Veganes Dessert

Klassische Nougatmousse und vegane Pina-Colada-Crème mit Portwein-Buttereis und Brombeer-Baiser, auf karamellisierter Schokolade und gerösteten Maronen

 

HINWEIS AN DIE REDAKTIONEN:

Abdruck honorarfrei.

Quelle: Deutsche Sporthilfe


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Pressekontakt

Stiftung Deutsche Sporthilfe
Fabian Müller
Manager Kommunikation

Tel.069 / 67803 - 514
Mailfabian.mueller@sporthilfe.de


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