Frankfurt am Main, 02.10.2018

Deutsche Sporthilfe sagt Olympiasiegern und Weltmeistern „Danke“

Symbolische Staffelübergabe für den Übergang in die berufliche Karriere für rund 30 Top-Athleten im Rahmen des „Juniorsportler des Jahres“ am 6. Oktober / Nachaktiven-Förderung durch „Sprungbrett Zukunft“ und das emadeus-Netzwerk auch über den Leistungssport hinaus

Die Olympiasieger Henri Junghänel (Sportschießen), Lisa Schmidla, Lauritz Schoof, Philipp Wende (alle Rudern) und Thilo Stralkowski (Hockey) sowie 24 weitere deutsche Top-Athleten erfahren zum Ende ihrer leistungssportlichen Karrieren noch einmal eine besondere Aufmerksamkeit: Die Deutsche Sporthilfe würdigt am 6. Oktober im Rahmen der Ehrung der „Juniorsportler des Jahres“ in der Sportstadt Düsseldorf gemeinsam mit der DFL Stiftung deren herausragende Leistungen der vergangenen Jahre: „Wir wollen diesen großartigen Athleten noch einmal „Danke“ sagen für die vielen Jahre harten Trainings voller Entbehrungen, die sie auf sich genommen haben, um uns bei den großen Wettkämpfen zu begeistern“, ist Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe, diese Würdigung ein wichtiges Anliegen. Er betont: „Mit dem Ende der leistungssportlichen Karriere endet die Sporthilfe-Unterstützung für diese verdienten Athleten nicht. Wir wollen im Sinne des Miteinanders den Kontakt aufrecht halten, für den potentialgerechten Berufseinstieg und dafür, diese Vorbilder auch für die nächste Generation in der Sportfamilie wissen.“ Als Symbol für den Übergang in ihre zweite, die berufliche Karriere erhalten die Athleten einen Staffelstab.

Die Sporthilfe bietet allen aktuellen und ehemaligen Athleten im Rahmen der Initiative „Sprungbrett Zukunft“ Hilfe beim Berufseinstieg. Spezielle Förderprogramme, wie das „BMI Sprungbrett“ und das Deutsche Bank Sport-Stipendium, greifen auch nach Ende der Sportkarriere. Im Sportlernetzwerk emadeus können Athleten auch über den Leistungssport hinaus mit der Sporthilfe verbunden bleiben.

Die Athleten, die beim Juniorsportler gewürdigt werden, in alphabetischer Reihenfolge:

  • Mareike Adams (Rudern), WM-Bronze
  • Manuela Anwander (Eishockey), Olympia-Siebte
  • Judith Dannhauer (Eisschnelllauf), WM-Fünfte
  • Munkhbayar Dorjsuren (Sportschießen Pistole), Olympia-Silber
  • René Enders (Bahnrad), 2x Olympia-Bronze Mannschaft
  • Moritz Geisreiter (Eisschnelllauf), Olympia-Achter
  • Alexander Grimm (Kanu-Slalom Kajak), Olympia-Silber
  • Lisa Hattemer (Kunstradfahren Einer), Weltmeisterin
  • Nadine Hildebrand (Leichtathletik / Hürden), EM-Sechste
  • Bettina Hoy (Vielseitigkeitsreiten), Olympia-Bronze Mannschaft
  • Henri Junghänel (Sportschießen Gewehr), Olympiasieger
  • Björn Kircheisen (Ski Nordische Kombination), 3x Olympia-Silber Mannschaft
  • Kathrin Klaas (Leichtathletik / Hammerwerfen), Olympia-Vierte
  • Sascha Klein (Wasserspringen), Olympia-Silber Synchron
  • Leif Lampater (Bahnrad), Olympia-Vierter
  • Moritz Milatz (Mountainbike), WM-Silber
  • Isabell Ost (Eisschnelllauf), WM-Bronze Mannschaft
  • Monique Pöge (Eisschnelllauf), WM-Vierte Mannschaft
  • Tobias Scherbarth (Leichtathletik / Stabhochsprung), EM-Dritter Mannschaft
  • Julian von Schleinitz (Rodeln), WM-Neunter
  • Lisa Schmidla (Rudern), Olympiasiegerin
  • Johannes Schöttler (Badminton), Europameister Mannschaft
  • Johannes Lauritz Schoof (Rudern), zweifacher Olympiasieger
  • Robert Seifert (Eisschnelllauf), WM-Silber Staffel
  • Silke Spiegelburg (Leichtathletik / Stabhochsprung), EM-Silber
  • Thilo Stralkowski (Hockey), Olympiasieger
  • Julia Thürmer (Kunstradfahren Zweier), Weltmeisterin
  • Nadja Thürmer (Kunstradfahren Zweier), Weltmeisterin
  • Philipp Wende (Rudern), zweifacher Olympiasieger

Insgesamt haben die 29 Athleten im Laufe ihrer Karrieren rund 1,9 Mio. Euro von der Sporthilfe erhalten und wurden kumuliert rund 385 Jahre gefördert, was einem Durchschnitt von 13 Jahren und 3 Monaten entspricht. Am längsten war Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy mit 38 Jahren und 4 Monaten in der Sporthilfe-Förderung.

Begleitet wird die Würdigung im Rahmen der Preisverleihung „Juniorsportler des Jahres“ am 6. Oktober im Areal Böhler in der Sportstadt Düsseldorf von der DFL Stiftung. Seit 2008 zeigt der deutsche Profifußball mit seinem Engagement in der Förderung des deutschen Spitzensports durch die DFL Stiftung seine Solidarität und Anerkennung für Sportler aus anderen Sportarten.

Presse-Akkreditierung: Sollten Sie von der Veranstaltung berichten wollen, wenden Sie sich bitte bis unter Angabe von Name und Medium an markus.respondek@sporthilfe.de


Artikel drucken
Drucken
Pressekontakt

Stiftung Deutsche Sporthilfe
Markus Respondek

Tel.069 / 67803 – 515
Mailmarkus.respondek@sporthilfe.de


Immer auf dem Laufenden bleiben?

Per Mail

 

Unsere Nationalen Förderer