Lukas Gloßner: „Mein Alltag gleicht einem Tetris-Spiel“

EM-Bronze, Kapitän einer ungeschlagenen Mannschaft und Bestnoten im Masterstudium: Lukas Gloßner zeigt, wie viel mit Disziplin und guter Organisation möglich ist. Neben dem Rollstuhlbasketball studiert er Digital Business Management an der AKAD University und arbeitet als Werkstudent. Im Interview spricht er über seinen durchgetakteten Alltag, Verantwortung und die Bedeutung des Sports für sein Leben. 

Lukas, du hast ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr hinter dir. Worauf bist du besonders stolz? 

Die vergangenen zwölf Monate waren ein extremer, aber unglaublich erfolgreicher Balanceakt. Sportlich bin ich besonders stolz darauf, mein Team als Kapitän durch eine bislang ungeschlagene Saison zu führen. Gleichzeitig habe ich meine guten Studienleistungen gehalten. Diese Zeit hat mir gezeigt, dass fast alles machbar ist, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. 

Du trainierst 15 bis 20 Stunden pro Woche, arbeitest und studierst im Master. Wie sieht dein Alltag aus? 

Mein Alltag gleicht oft einem minutiös durchgeplanten Tetris-Spiel. Neben dem Training arbeite ich meist deutlich mehr als 15 Stunden pro Woche. Dazu kommen Pendelzeiten und die notwendige Regeneration. Die größte Herausforderung ist, überhaupt noch Kapazitäten für das Studium zu finden. Deshalb blocke ich mir bewusst feste Lernzeiten, die ich dann hochkonzentriert nutze. 

Trotz dieser Belastung erzielst du im Studium fast ausschließlich Bestnoten. Was ist dein Erfolgsrezept? 

Ich versuche, den Fokus und die Disziplin aus dem Sport direkt auf mein Studium zu übertragen. Das funktioniert bisher sehr gut. Besonders stolz bin ich auf meine Leistung im Modul Digital Financial Accounting. Aufgrund meines Ergebnisses wurde mir direkt im Anschluss eine Masterarbeit in diesem Bereich angeboten. 

Trotz dieser Belastung erzielst du im Studium fast ausschließlich Bestnoten. Was ist dein Erfolgsrezept? 

Ich versuche, den Fokus und die Disziplin aus dem Sport direkt auf mein Studium zu übertragen. Das funktioniert bisher sehr gut. Besonders stolz bin ich auf meine Leistung im Modul Digital Financial Accounting. Aufgrund meines Ergebnisses wurde mir direkt im Anschluss eine Masterarbeit in diesem Bereich angeboten. 

Welche Bedeutung hat deine Rolle als Kapitän für dich? 

Die Rolle ist eine spannende Herausforderung, durch die ich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich gewachsen bin. Ich möchte Verantwortung übernehmen, positiv bleiben und mich um meine Mitspieler kümmern. Mein Ziel ist es, das gesamte Team besser zu machen. 

Was bedeutet das Deutsche Bank Sport-Stipendium für dich? 

Es gibt mir Sicherheit und nimmt mir die Sorge, mich vielleicht länger dem Sport zu widmen oder mehr Zeit für mein Masterstudium zu benötigen. Dadurch kann ich meine sportlichen und akademischen Ziele mit einem besseren Gefühl verfolgen. 

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