Frankfurt am Main, 08.10.2026

U20-Handball-Weltmeisterinnen sind „Sporthilfe Juniorsportlerinnen“ 2026: “Der Preis steht für Wertschätzung und Anerkennung aus ganz Deutschland”

U20-Weltmeisterinnen setzen sich bei der Jury-Wahl gegen 20 weitere Nominierte durch / Auszeichnung im feierlichen Rahmen in Köln präsentiert vom Nationalen Förderer DEUTZ

Die Frauen der U20-Handball-Nationalmannschaft sind „Sporthilfe Juniorsportlerinnen“ 2026. Die Juniorinnen hatten im Sommer mit einem herausragenden Auftritt bei der U20-Weltmeisterschaft in China für Furore gesorgt. Nach dem Europameistertitel im Vorjahr bestätigte das Team seine Ausnahmestellung eindrucksvoll: Acht Siege aus acht Spielen, darunter Erfolge gegen mehrere internationale Top-Nationen. 18 Jahre nach dem ersten und bislang einzigen WM-Titel krönten sich die deutschen U20-Handballerinnen erneut zu Weltmeisterinnen. 

„Der Preis bedeutet uns unglaublich viel. Er steht für Wertschätzung und Anerkennung aus ganz Deutschland. Wir sind der Sporthilfe unglaublich dankbar. Sie ist der Grund dafür, dass wir unseren Sport überhaupt so professionell ausüben und finanzieren können“, sagte Kapitänin Marleen Kern nach der Auszeichnung. Besonders hob sie den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor: „Unser Team zeichnet vor allem aus, dass wir alle einzigartige Stärken mitbringen und so unterschiedlich sind. Jede von uns hat auf ihre Weise zu diesem Erfolg beigetragen.“ 

Karin Orgeldinger, im Sporthilfe-Vorstand zuständig für die Athletenförderung: „Die Handball-Juniorinnen haben ein außergewöhnliches Jahr hinter sich. Mit ihrer Geschlossenheit, ihrem Teamgeist und ihrer mentalen Stärke haben sie gezeigt, was den deutschen Nachwuchssport auszeichnet. Viele Spielerinnen besitzen das Potenzial, sich langfristig im Spitzenhandball zu etablieren – einige haben bereits erste Schritte in Richtung Frauen‑Nationalmannschaft gemacht. Wir gratulieren der gesamten Mannschaft und dem Trainerteam sehr herzlich. Auch den vier anderen Nominierten danken wir für ihre beeindruckenden Leistungen. Sie gehören zu Deutschlands größten Sport-Talenten und haben eine große Zukunft vor sich. Wir als Sporthilfe freuen uns darauf, sie auch in den kommenden Jahren weiterhin auf ihrem Weg an die Weltspitze eng zu begleiten.“ 

Dr. Sebastian Schulte, CEO von DEUTZ: „Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner! Wir haben heute gesehen, was in ihnen steckt. Wer so jung schon im Leistungssport erfolgreich ist, lernt mehr als seinen Sport: Leistung bringen, wenn es zählt. Verantwortung für sich selbst übernehmen. Im Team gewinnen und ganz wichtig: an sich selbst zu glauben und auf ein Ziel hinzuarbeiten. Das brauchen wir als Land. Und das brauchen wir auch als Unternehmen. Deshalb unterstützt DEUTZ die Sporthilfe, das Talent-Team und diese Auszeichnung ganz bewusst. Diese jungen Menschen holen nicht nur Titel. Sie sind die Grundlage für ein leistungsfähiges Deutschland von morgen.“

Ingo Meckes, Sportvorstand des Deutschen Handballbundes: "Diese Ehrung ist ein Kompliment für die außerordentlichen Leistungen aller Spielerinnen, des Trainerteams und vieler weiterer an den Erfolgen bei EM 2025 und WM 2026 im Umfeld beteiligter Personen. Zugleich haben wir die Gelegenheit, der Stiftung Deutsche Sporthilfe zu danken, denn erst mit ihrer Unterstützung sind viele dieser Karrieren möglich. Dieses Team hat herausragend gezeigt, dass sich Investitionen in den Nachwuchsleistungssport immer lohnen." 

Die Sportverbände hatten ihre Athletinnen und Athleten für den renommierten Nachwuchspreis nominiert und die finale Wahl zum „Sporthilfe Juniorsportler“ 2026 erfolgte durch eine Fachjury aus Sport, Politik und Gesellschaft. Erstmalig gab es in diesem Jahr keine separate Mannschaftswertung, sodass sich die Handball-Juniorinnen auch gegenüber Einzelsportlerinnen und -sportlern durchsetzen konnten. 

Seit der ersten Auszeichnung im Jahr 1978 sind zahlreiche namhafte Größen des deutschen Sports aus den ausgezeichneten Juniorsportlerinnen und Juniorsportlern hervorgegangen. Dazu gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Ronald Rauhe (1998), Maria Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Niklas Kaul (2017). Im vergangenen Jahr gewann Ruderweltmeister Mads Schmied die renommierte Auszeichnung. Sechs ehemalige „Sporthilfe Juniorsportler“ wurden später in die von der Sporthilfe initiierte „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen – darunter in diesem Jahr Laura Dahlmeier. 

Beim „Sporthilfe Juniorsportler“ 2026 wurde zudem Max Marzillierals Preisträger in der Kategorie Para-Sport und Tessa Lange in der Kategorie Gehörlosensport ausgezeichnet. Präsentiert wird Veranstaltung von DEUTZ, Nationaler Förderer der Sporthilfe, FUNKE Sport agiertals Medienpartner der Verleihung. Gemeinsam mit der DFL Stiftung hat die Sporthilfe darüber hinaus unter dem Motto #Danke2026 15 herausragende Athletinnen und Athleten zum Ende ihrer leistungssportlichen Karriere auf der Bühne geehrt.  

 

Hinweis für Medienvertreterinnen und -vertreter:  

Fotomaterial: Fotos der Veranstaltung stehen unter der Nutzung des Fotocredits “dpa picture alliance für Sporthilfe” kostenfrei zur Verfügung und werden im Laufe der Veranstaltung fortlaufend aktualisiert: https://www.picdrop.com/picture-alliance/_JSP2026 

 

Kontakt:  
Stiftung Deutsche Sporthilfe  
Djamila Böhm  
Hanauer Landstr. 166  
60314 Frankfurt am Main 
Tel: 0170-5239996 
E-Mail: djamila.boehm@sporthilfe.de 
Internet: sporthilfe.de 


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