Frankfurt am Main, 18.09.2026

Für starke Leistungen im Para Sport: Sporthilfe und Deutscher Behindertensportverband vertiefen ihre Zusammenarbeit

Die Sporthilfe und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) wollen die Förderung im Para Sport gemeinsam weiterentwickeln. Ziel ist es, Athletinnen und Athleten im paralympischen Spitzensport bestmöglich zu unterstützen und die Förderstrukturen noch stärker an den besonderen Bedarfen des Para Sports und den steigenden Leistungsanforderungen der Paralympischen Spiele auszurichten. 

Die Sporthilfe hat die Förderung von Athletinnen und Athleten des DBS in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. 2025 erreichte das Fördervolumen einen bisherigen Höchststand. Gleichzeitig sind sich Sporthilfe und DBS einig, dass die besonderen Anforderungen des Para Sports künftig noch stärker in den Förderstrukturen berücksichtigt werden sollen. Vor diesem Hintergrund sowie angesichts der avisierten Bundesmittel für die neuen olympischen und paralympischen Sportarten und der durch die Sporthilfe in 2026 über Partner und Spender neu erwirtschafteten Mittel, haben sich beide Partner auf Folgendes verständigt: Die Förderung wird ab 2027 im Top- und Potenzial-Team der Sporthilfe auf dann 180 Athletinnen und Athleten ausgeweitet; aktuell werden insgesamt 300 Sportlerinnen und Sportler gefördert. Dadurch sollen noch mehr leistungsstarke Para-Athletinnen und -Athleten auf ihrem Weg zu internationalen Erfolgen unterstützt werden.  

Darüber hinaus werden Sporthilfe und DBS gemeinsam Lösungen entwickeln, um die besonderen Anforderungen von Mannschaftssportarten künftig noch besser in den Förderstrukturen abzubilden. Dies gilt insbesondere für Teams, die sich für Paralympische Spiele oder Weltmeisterschaften qualifizieren. 

Karin Orgeldinger, Vorständin Athletenförderung der Sporthilfe: „Wir wollen die besten paralympischen Athletinnen und Athleten bestmöglich unterstützen. Dafür braucht es auch künftig verlässliche Strukturen sowie eine enge, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen DBS und Sporthilfe. Die aktuellen Gespräche zeigen, dass wir gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln können und dennoch dabei die zur Verfügung stehenden Ressourcen im Blick behalten.“  

Idriss Gonschinska, Vorstandsvorsitzender des DBS: „Es ist unser Ziel, die Förderung im Para Sport weiter zu stärken und die besonderen Anforderungen des paralympischen Leistungssports angemessen abzubilden. Die Verständigung auf die Förderung von zunächst 180 Athletinnen und Athleten im Top- und Potenzial-Team ist ein wichtiger Entwicklungsschritt. Ebenso wichtig ist die gemeinsame Verabredung, die Fördermöglichkeiten für Mannschaftssportarten weiterzuentwickeln, die sich für Paralympics bzw. Weltmeisterschaften qualifizieren. Damit schaffen wir eine Grundlage, auf der wir die Rahmenbedingungen für den Para Sport gemeinsam und nachhaltig weiterentwickeln können.“  

 

Kontakt

Stiftung Deutsche Sporthilfe 

Djamila Böhm 

Hanauer Landstr. 166  

60314 Frankfurt am Main  

Tel: 0170-5239996 

E-Mail: djamila.boehm@sporthilfe.de  

Internet: www.sporthilfe.de   


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