
Rosi Mittermaier-Neureuther gewinnt vor 50 Jahren im Februar 1976 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck nicht nur binnen sechs Tagen in allen drei alpinen Skiwettbewerben eine olympische Medaille, sondern auch die Herzen einer ganzen Nation. Vor 20 Jahren schießt Philipp Lahm bei der Fußball-WM in Deutschland am 9. Juni 2006 im Eröffnungsspiel in München gegen Costa Rica das 1:0 beim 4:2-Erfolg. Es ist der Auftakt zum „Sommermärchen“. Am 30. Dezember 2001 und damit vor 25 Jahren gewinnt Sven Hannawald das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Nach drei weiteren Siegen ist er der erste Skispringer, der alle vier Wettbewerbe der Tournee für sich entscheidet.
Mit diesen und mehr als 150 weiteren historischen Jahrestagen erinnert die Sporthilfe an die inzwischen 138 Mitglieder der „Hall of Fame des deutschen Sports“ und ihre größten Erfolge. Auch die „Hall of Fame“ selbst feiert dabei „Geburtstag“: Am 28. April jährt sich das Gründungsdatum der Ruhmeshalle, die 2006 zur Verleihung der „Goldenen Sportpyramide an Franz Beckenbauer von der Stiftung Deutsche Sporthilfe ins Leben gerufen wurde, zum 20. Mal.
Alle ausführlichen Biografien und Geschichten zu den Mitgliedern der „Hall of Fame des deutschen Sports“ – verfasst von herausragenden Journalistinnen und Journalisten – stehen Sportfans unter www.hall-of-fame-sport.de als besonderes Lesevergnügen zur Verfügung.
Eine Auswahl der „Top-Daten“ der kommenden Wochen:
11. Januar 1896: Vor 130 Jahren wird in Nürnberg Torwart-Legende Heiner Stuhlfauth geboren. Von 1916 bis 1933 absolviert er 606 Spiele für den 1. FC Nürnberg. In dieser Zeit wird Stuhlfauth fünfmal Deutscher Meister mit dem „Club“ (1920, 1921, 1924, 1925 und 1927) und lässt in keinem der Endspiele ein Gegentor zu.
13. Januar 2006: Vor 20 Jahren feiert Deutschlands Biathlon-Königin Magdalena Neuner in Ruhpolding ihre Weltcup-Premiere. Aktuell wirbt die zweifache Olympiasiegerin in der Sporthilfe-Kampagne #wirgehenweiterum Unterstützung für die nachfolgenden Generationen.
7. Februar 1976: Vor 50 Jahren gewinnt Dr. Hans-Georg Aschenbach bei den Olympischen Spielen von Innsbruck auf der Schanze in Seefeld die Goldmedaille von der Normalschanze, was zusätzlich als Weltmeistertitel gewertet wird.
8. Februar 1976: Vor 50 Jahren gewinnt Rosi Mittermaier-Neureuther bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck Gold im Abfahrtslauf. Drei Tage später, am 11. Februar, folgt Gold im Slalom, und am 13. Februar Silber im Riesenslalom. Binnen sechs Tagen in allen drei alpinen Skiwettbewerben eine olympische Medaille zu gewinnen, darunter zwei goldene, war keiner anderen alpinen Skirennläuferin vor 1976 gelungen.
5. März 1966: Vor 60 Jahren startet der vierfache Olympiasieger Roland Matthes im Alter von 15 Jahren eine legendäre Serie: Bis zum 31. August 1974 und damit über acht Jahre lang bleibt der vierfache Olympiasieger als Rückenschwimmer auf der Welt unbesiegt.
12. März 2006: Vor 20 Jahren gewinnt Verena Bentele bei den Paralympischen Winterspielen von Turin Gold im Langlauf der Sehgeschädigten über 5 Kilometer, zwei Tage später folgt Gold im Biathlon über 7,5 Kilometer.
26. April 1966: Vor 60 Jahren wird München bei der IOC-Session in Rom als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1972 gewählt und setzt sich gegen die Mitbewerber Detroit, Madrid und Montreal durch. IOC-Mitglied Willi Daume war Ideengeber der Bewerbung.
Die ausführliche Liste mit allen „Top-Daten“ im Jahr 2026 finden Sie hier…
Runde Geburtstage von „Hall of Fame“-Mitgliedern im Jahr 2026:
11. Januar 1896 / 130 Jahre: Heiner Stuhlfauth † (Fußball)
14. Januar 1936 / 90 Jahre: Dr. Reiner Klimke † (Dressurreiten)
16. März 1951 / 75 Jahre: Gustav Kilian † (Radsport)
24. Juli 1926 / 100 Jahre: Hans Günter Winkler † (Springreiten)
21. Juli 1951 / 75 Jahre: Eberhard Gienger (Turnen)
5. November 1936 / 90 Jahre: Uwe Seeler † (Fußball)
22. November 1976 / 50 Jahre: Regina Halmich (Boxen)
14. Dezember 1956 / 70 Jahre: Erhard Wunderlich † (Handball)
Die von der Stiftung Deutsche Sporthilfe initiierte „Hall of Fame des deutschen Sports“ ist ein Forum der Erinnerung an Menschen, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben. Dazu zählen Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie Funktionärinnen und Funktionäre. Die „Hall of Fame des deutschen Sports“ soll dazu beitragen, die mehr als hundertjährige Geschichte des deutschen Sports und seiner Persönlichkeiten im Gedächtnis zu bewahren und Diskussionen anzuregen. Träger und vorschlagsberechtigt sind neben der Stiftung Deutsche Sporthilfe der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten.
Aktuell umfasst die Ruhmeshalle, die virtuell im Internet existiert, 138 Persönlichkeiten. Im vergangenen Jahr wurden Greta Blunck (Hockey), Kathrin Boron (Rudern), Britta Heidemann (Fechten), Philipp Lahm (Fußball), Dirk Nowitzki (Basketball) und Maria Riesch (Ski Alpin) aufgenommen. Zudem wurde Biathlon-Legende Fritz Fischer zum Preisträger der „Goldenen Sportpyramide“ 2025 gewählt, womit er ebenfalls Mitglied der „Hall of Fame“ wird. Die Auszeichnung findet am 21. Februar 2026 im Rahmen des „Ball des Sports“ der Sporthilfe in der Festhalle Frankfurt statt, zu dem auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein Kommen zugesagt hat.
Hinweis an die Redaktionen:
Die ausführlichen Biografien der 138 Mitglieder auf der „Hall of Fame“-Website stehen unter Angabe der Autorinnen und Autoren und Nennung der Quelle „Sporthilfe/Hall of Fame des deutschen Sports“ kostenfrei zur redaktionellen Verwendung zur Verfügung.
