
Am Freitag startet die Basketball‑Weltmeisterschaft der Frauen in Berlin – ein historisches Turnier, das erstmals in Deutschland ausgetragen wird. Sportlich wartet zum Start mit Spanien ein anspruchsvoller Gegner, gegen den das deutsche Team bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr noch verloren hat. „Wir haben mit ihnen noch eine Rechnung offen“, sagt Frieda Bühner im Interview in der aktuellen Ausgabe des Sporthilfe Magazins. „Ein starker Gegner zum Start kann ein Vorteil sein, weil man sofort im Turnier ist. Wir wollen Gruppenerster werden. Wenn man eine Medaille gewinnen will, muss man von Anfang an ein Statement setzen.“
Mit mehreren deutschen Spielerinnen in der „stärksten Liga der Welt“, der WNBA („Women’s National Basketball Association“) in Nordamerika – darunter Bühner selbst, Luisa Geiselsöder, Leonie Fiebich sowie die Schwestern Nyara und Satou Sabally (letztere musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig für die WM absagen) – erkennt die Forward‑Spielerin einen deutlichen Entwicklungsschub im deutschen Frauenbasketball: „Unsere Größe und Physis sind ein Vorteil. Das war schon in den Quali‑Runden zu sehen. Wir haben viele offensive Waffen, spielen sehr diszipliniert und wissen genau, was wir wollen. Jede weiß, was sie kann und was sie beitragen soll. Und natürlich hilft es, dass einige von uns jetzt zusammen in der WNBA spielen“, erklärt Bühner, die seit 2020 von der Sporthilfe unterstützt wird.
Die Heim‑WM ist für die 21-Jährige ein emotionaler Höhepunkt: „Eine WM zu Hause zu spielen, ist ein Once‑in‑a‑lifetime‑Erlebnis. Familie und Freunde können kommen, die Hallen sind voll. Das bedeutet uns unglaublich viel.“ Den wachsenden Hype spürt sie deutlich: „Ich habe mein Gesicht so oft auf Social Media-Seiten gesehen. Die Aufmerksamkeit ist viel größer, die Media Days sind größer, die Tickets für die WM sind ausverkauft. Man merkt, dass die Leute sich wirklich dafür interessieren.“ Bühner sieht das Turnier als wichtigen Impuls für die Entwicklung des Frauenbasketballs in Deutschland: „Deutschland ist immer noch ein Fußballland – aber so ein Event ist genau das Richtige, um Menschen für unseren Sport zu begeistern.“
Parallel zur Basketball‑WM läuft die neue Sporthilfe‑Kampagne „Wir tragen dich“ mit Nationalspielerin Alexandra Wilke. Die Kampagne zeigt die oft unsichtbare Seite des Leistungssports – Momente, in denen Doppelbelastung, Druck oder finanzielle Unsicherheit den Weg erschweren. Wilke beschreibt im Interview eindrucksvoll, wie entscheidend Unterstützung in solchen Phasen ist: „Ohne Supporter wäre das alles gar nicht möglich. Ich hätte wahrscheinlich schon lange die Schuhe an den Nagel gehangen.“
„Wir tragen dich“ macht sichtbar, wer sportlichen Erfolg langfristig möglich macht: Menschen und Institutionen – wie die Sporthilfe –, die Athletinnen und Athleten verlässlich begleiten, gerade auf dem Weg zu großen Turnieren wie der Heim‑WM. Mehr Infos dazu…
Weitere Informationen:
Die vollständige Story über Frieda Bühner, ihren Weg in die WNBA und ihre Erwartungen an die Heim‑WM ist in der aktuellen Ausgabe des Sporthilfe Magazins nachzulesen – gedruckt und erstmals auch als kostenfreies E‑Paper: Titelstory
Kontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Djamila Böhm
Hanauer Landstr. 166
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