Alexandra Wilke: Durchhalten, wachsen, getragen werden

Alexandra Wilke geht mit klarer Haltung in die BasketballEM: Durchhalten, Verantwortung übernehmen, getragen werden. Und am Ende soll es eine Medaille sein. Als Gesicht unserer Kampagne „Wir tragen dich“ zeigt Alexandra, wie Unterstützung Leistung möglich macht: in guten Zeiten, wenn alles läuft, und in schweren Phasen, wenn Doppelbelastung und Erwartungen wachsen. Ihre Geschichte steht für Teamgeist, Entwicklung und die Kraft eines Umfelds, das bleibt. Mehr zur Basketball-EM vom 27. August bis 14. September in Berlin gibt es im E-Paper des Sporthilfe Magazins. 

Alexandra Wilke hat früh gelernt, was es bedeutet, für etwas zu brennen. Als Kind probierte sie viele Sportarten aus, doch Basketball ließ sie nicht mehr los. Es war das Team, die Gemeinschaft, die Freude, mit Freundinnen zum Training zu gehen. Und später kam der Wettkampf dazu. Dieser innere Antrieb, gewinnen zu wollen, Herausforderungen anzunehmen und besser zu werden. „Dieser Wille gewinnen zu wollen, der ist bei mir stark ausgeprägt“, sagt die Nationalspielerin. 

Mit den Jahren wurde aus Spaß Verantwortung. Aus Leichtigkeit wurde Leistungsdruck. Alexandra erlebte Momente, in denen Druck größer wurde als Freude, in denen sie sich fragte, ob sie das alles noch durchhalten kann. Sie weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Weg schwer wird, wenn man sich beweisen muss, wenn man den Spaß verliert und trotzdem weitermacht. 

Ihr Alltag war lange eine Doppelbelastung: Schule, später Studium, Referendariat – und gleichzeitig Profisport. Mit 14 zog sie von zu Hause aus, um Schule und Training überhaupt vereinbaren zu können. Später arbeitete sie als Lehrerin, während sie Bundesliga spielte und für die Nationalmannschaft nominiert wurde. „Gerade in den letzten 1,5 Jahren mit den Prüfungen im Referendariat war es extrem schwierig“, erzählt sie. Wenig Schlaf, viel Verantwortung, Leistung auf mehreren Ebenen. 

In solchen Phasen wird deutlich, wie wichtig Unterstützung ist. „Ohne Supporter wäre das alles gar nicht möglich.“ Unterstützung bedeutet für sie Sicherheit, Vertrauen, das Gefühl, nicht allein zu sein. Auch in schlechten Phasen, auch wenn Leistung nicht sofort sichtbar ist. Die Sporthilfe spielt dabei eine zentrale Rolle. „Die finanzielle Unterstützung war super wichtig für mich“, sagt sie. Ohne sie hätte Alexandra neben Studium und Sport arbeiten müssen. Die Sporthilfe hat ihr ermöglicht, ihren Weg zu gehen, ihren Traum zu verfolgen und sich zu entwickeln. Seit 2013 ist die Stiftung an ihrer Seite, heute ist Alexandra Teil des Top-Teams. 

Der Moment, in dem sie erstmals für die Nationalmannschaft nominiert wurde, bleibt unvergessen. Ein Anruf des Trainers, ein kurzer Augenblick, der alles verändert. „Ich saß mit einer Freundin im Auto. Wir haben beide angefangen zu schreien“, erinnert sie sich. Es war der Moment, in dem Druck abfiel und ein Traum wahr wurde.  

Heute ist Alexandra eine erfahrene Spielerin. Große Turniere wie die Heim-WM in Berlin sieht sie nicht nur als sportlichen Höhepunkt, sondern auch als Chance für den Frauenbasketball insgesamt: Mehr Sichtbarkeit, mehr Aufmerksamkeit, Inspiration für die nächste Generation. Und das alles braucht die richtige Unterstützung. 

Wir tragen dich. 

Mehr zur Basketball-EM im E-Paper des Sporthilfe-Magazin. 




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