Linn Kazmaier: jung, erfolgreich, empathisch


Schon bei den Winterspielen vor vier Jahren in China gewann Linn Kazmaier mit ihrem Guide Florian Baumann paralympisches Gold im Skilanglauf über 10 Kilometer. Damit ist die sehgeschädigte Para-Athletin vom Verein Skizunft Römerstein die jüngste deutsche Siegerin bei Winter-Paralympics. Seit 2022 wird Linn Kazmaier von der Sporthilfe gefördert, im gleichen Jahr kamen drei paralympische Silbermedaillen im Langlauf und Biathlon hinzu, obendrein Bronze im Langlauf-Sprint. In den Jahren 2023 und 2024 gewann die heute 19 Jahre alte Schülerin aus Oberlenningen bei Freiburg bei Para-Weltmeisterschaften im Langlauf und Biathlon sieben Goldmedaillen. Aktuell befindet sie sich im Top-Team und erhält Bundesmittel vom Bundeskanzleramt.

©dpa picture alliance für Sporthilfe

Linn Kazmaier verbindet Spitzenleistung in der Loipe mit herausragenden Leistungen in der Schule (der DOSB zeichnete sie als „Eliteschülerin des Jahres 2022“ aus) sowie mit Empathie und gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein. Sie gehört zu den 15 „KiO Young Champions“. Diese jungen Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Sportarten engagieren sich gemeinsam mit dem Verein Kinderhilfe Organtransplantation – Sportler für Organspende e.V., kurz KiO, für Familien mit einem organtransplantierten Kind und die lebensrettende Idee der Organspende. Linn Kazmaier sagt: 

„Für mich als Kind war es unglaublich schön, die Welt zu entdecken, und diese Freude möchte jedes Kind erleben. Damit auch organkranke Kinder diese Freude spüren können, unterstütze ich die Organspende.“

Veröffentlichungsdatum: 02.03.2026


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