Alexander Stadler

Hockey

Zwischen Klassenzimmer und Hockeyplatz

Hockey-Torhüter Alexander Stadler träumt von der Teilnahme an Olympischen Spielen. Vorher will er allerdings noch Abitur machen. Die Sporthilfe unterstützt den 17-Jährigen auf seinem Weg.


Auf Alexander Stadlers (Jg. 1999) Stirn zeichnen sich Schweißperlen ab. In voller Torhütermontur steht der Hockey-Keeper im wohlig warmen Klassenraum des Ludwig-Frank-Gymnasiums in Mannheim. Die Situation beim Fotoshooting für die Deutsche Sporthilfe ist selbst für das Talent aus Leimen etwas ungewöhnlich – und das, obwohl die Parallelität von Sport und Schule für ihn eigentlich zum Alltag gehört.

"Normalerweise stehe ich um sechs Uhr auf, fahre eine Stunde mit dem Zug in die Schule und mache dort zunächst eineinhalb Stunden Kraft- oder Hockeytraining", erzählt Stadler. Im Anschluss an den Unterricht stünden dann oft noch Lerneinheiten oder Nachhilfestunden auf dem Plan. Abends gehe es dann zur zweiten Trainingseinheit des Tages, diesmal mit der Vereins- oder Auswahlmannschaft. Viel Freizeit bleibt dem Teenager nicht.

Stadler gehört zu den größten Torhüter-Talenten des Landes. Mit seinem Klub TSV Mannheim spielt er in der Bundesliga, ist dort bereits ein wichtiger Leistungsträger. Daneben gehört er zum Kader der U18-Nationalmannschaft, mit der er im Vorjahr Europameister wurde, und neuerdings auch zur U21-Auswahl. Die Folge ist ein dicht getakteter Zeitplan, genug Zeit für die Schule zu finden, ist manchmal gar nicht so leicht.

Alexander Stadler - Hockey

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Das Bestmögliche herausholen

In Mannheim besucht Stadler deshalb eine sogenannte Eliteschule des Sports. Für die zeitaufwändige Kombination aus Leistungssport und Schulbildung gibt es hier optimale Bedingungen. Wenn er mal wieder wegen Lehrgängen oder Nationalmannschafts-Reisen fehlt, versorgen ihn seine Mitschüler mit dem verpassten Unterrichtsstoff. Dazu gibt es gezielte Nachhilfestunden, einzeln und in der Gruppe mit anderen Leistungssportlern.

"Um in der Nationalmannschaft zu spielen, muss man fit sein", erklärt Stadler: "Dadurch, dass ich auf einer Schule bin, die den Sport gut unterstützt, kann ich so viel wie möglich trainieren." Seit Anfang des Jahres wird Stadler zudem als Mitglied des Programms Top-Team Future von der Deutschen Sporthilfe gefördert: "Ich möchte das Bestmögliche herausholen. Die Sporthilfe hilft uns Athleten dabei. Mit finanzieller Unterstützung, aber auch mit Hilfestellung bei vielen anderen Problemen."

In zwei Jahren will Stadler sein Abitur machen, anschließend ein Freiwilliges soziales Jahr oder ein Studium beginnen. Parallel dazu will er im Hockey hoch hinaus. "Mein Traum sind die Olympischen Spiele", sagt er. "Welche genau, das ist momentan noch offen." Dass der Deutsche Hockey-Bund ihn zuletzt in den "U21-Perspektivkader Tokio" berief, darf man allerdings durchaus als Zeichen werten.

 

(Veröffentlicht am 25.10.2017)

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