Werte-Preise für Mark Warnecke, Ingrid Klimke und Max Hartung
Frankfurt am Main, 26.02.2019

Werte stärken. Menschen fördern. Ideen schaffen.

Werte-Stiftung ehrt traditionell Spitzensportler in Frankfurt / Werte-Preise „Vertrauen“, Verantwortung“ und „Innovation“ zum ersten Mal in der Paulskirche verliehen.

Die Olympiasiegerin im Vielseitigkeitsreiten Ingrid Klimke, Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke und Max Hartung, Weltmeister im Säbelfechten, sind die Preisträger der diesjährigen Werte-Preise, die zum ersten Mal in ihrer Geschichte in der Frankfurter Paulskirche übergeben wurden. Unter der Schirmherrschaft des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann gaben sich zum bereits siebten Mal in der Mainmetropole aktuelle und ehemalige Weltmeister und Olympiasieger die Ehre. Die begehrten Preise wurden von der Werte-Stiftung gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe vor geladenen Gästen aus Sport, Wirtschaft und Gesellschaft überreicht. Die Werte-Preise werden seit 2009 an Persönlichkeiten des Sports, die sich durch werteorientiertes Handeln verdient gemacht haben, verliehen.

Spitzensportler sind Vorbilder. Nicht nur durch ihre sportlichen Erfolge, ihre Leidenschaft und ihre Disziplin – gerade auch durch ihr Handeln bieten sie Menschen in der Gesellschaft Orientierung für ihr eigenes Verhalten. Um diese Vorbildfunktion zu untermauern, wurden dieses Jahr wieder drei besondere Athleten mit den Werte-Preisen ausgezeichnet, die in besonderer Weise für die Werte „Verantwortung“, „Vertrauen“ und „Innovation“ stehen.

Das Vertrauen eines Pferdes zu gewinnen ist ein langwieriger Prozess und erfordert viel Erfahrung und Verständnis für das Tier. Seit Jahrzehnten stellt Ingrid Klimke diese Tugend unter Beweis. Auch im privaten und im beruflichen hat sich Ingrid Klimke ein Umfeld aufgebaut, das auf Vertrauen fußt. Grundlagen von Vertrauen sind Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Ingrid Klinke paart diese Eigenschaften mit Herzlichkeit und Bodenständigkeit. „Ich finde es großartig, dass es diesen Preis gibt“, so die gebürtige Münsteranerin, „ich bin sehr stolz und finde es toll, dass das Vertrauen in den Fokus gerückt wird!“

Max Hartung lebt Verantwortung durch und durch. Bei der Ausübung seines Sports erkennt er in Prozessen und Strukturen Dinge, die ihn und andere Spitzensportler daran hindern, das Beste aus sich herauszuholen. Deswegen spricht er dieses offen und hartnäckig an, zunächst als Athletensprecher im Verband und im DOSB. Auch als Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe war Max Hartung sehr aktiv und engagiert. Um unabhängig von Verbandsstrukturen zu sein entwickelte und gründete er – gegen viele Widerstände - eine selbständige Athletenvertretung (Athleten Deutschland e.V.). „Ich freue mich sehr über die Anerkennung für meinen Einsatz neben dem Sport und die viele Stunden, die ich dafür investiere.“

Mark Warnecke bekommt Strascheg Innovationspreis

Sein Unternehmergeist - gekoppelt mit der Hartnäckigkeit, dem Durchhalte-vermögen, dem Ehrgeiz und der Zielstrebigkeit eines Leistungssportlers – hat ihn zu einem erfolgreichen Geschäftsmann werden lassen. Parallel zu seiner Sportkarriere hat Mark Warnecke Medizin studiert. Seine dabei gemachten Erfahrungen und sein kritischer Geist haben ihm geholfen, für sein Comeback 2005 ein eigenes Trainings- und Ernährungsprogramm zu entwickeln, das ihn als 35jährigen zum Sieg bei der Weltmeisterschaft 2005 in Montreal führte. Er ist damit nach wie vor der älteste Schwimm-Weltmeister in der Geschichte dieses Sports. Insbesondere sein damals ungewöhnliches, auf Aminosäuren basierendes Ernährungsprogramm weckte die Neugierde vieler Sportler. Daraus entwickelte sich ein Geschäftsmodell für sein Unternehmen AMSPORT. Mark Warnecke: „Dieser Preis bedeutet mir viel! Es freut mich, dass transparentes, sauberes Arbeiten und der ehrliche Handschlag honoriert wird. Der Preis berührt mich sehr!“

Ingrid Klimke, Mark Warnecke und Max Hartung reihen sich in eine Liste hochkarätiger Preisträger ein. In den vergangenen Jahren wurde unter anderem Turnstar Fabian Hambüchen, die vielfache Paralympicssiegerin Verena Bentele, der Ehrenvorsitzende des Sporthilfe-Aufsichtsrats Hans Wilhelm Gäb, die Handball-Ikone Joachim Deckarm, Biathletin Laura Dahlmeier sowie die Olympiasiegerinnen im Beachvolleyball Laura Ludwig und Kira Walkenhorst mit den Werte-Preisen ausgezeichnet.

Die Übergabe der Werte-Preise bietet gleichzeitig Gelegenheit für den Dialog zwischen Sport und Wirtschaft. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion über „Werte im Kontext von Spitzensport, Wirtschaft und Innovationen“ diskutierten Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto, Handballweltmeister Heiner Brand und e.ventures-Gründer Andreas Haug.

Über die Werte-Stiftung

Die Werte-Stiftung wurde im Jahr 2005 als Initiative Werte Stipendium ins Leben gerufen. Im Jahr 2012 wurde sie in eine gemeinnützige Stiftung überführt, deren Herzstück das Mentorenprogramm, die Förderung von Deutschlands Spitzensportlern auf dem Weg von der sportlichen in die berufliche Karriere und die Vergabe der Werte-Preise waren. Seit 2017 steht das Förderprofil unter dem Leitmotiv „Werte stärken. Menschen fördern. Ideen schaffen.“ mit dem Ziel, Impulse in den Bereichen Wertebildung, Spitzensport und wertebasierte Innovationskultur zu geben.

Honorarfreies Bildmaterial

https://www.picdrop.de/offenblende/2H2gu8YJ4P

Werte-Preise 2019 vergeben - Werte-Stiftung ehrt traditionell Spitzensportler in Frankfurt (Video)


Artikel drucken
Drucken
Pressekontakt

Stiftung Deutsche Sporthilfe
Jens kleine Brörmann
Manager Kommunikation

Tel.069 / 67803 – 512
Mailjens.broermann@sporthilfe.de


Immer auf dem Laufenden bleiben?

Unsere Nationalen Förderer